Die Fotografien von Pit Buehler formen einen Atlas der Archetypen, ein Geflecht aus Rollen und Masken, das die Bühne des Lebens in ihrer Vielfalt zeigt. Clowns, Krieger, Stars, Tänzerinnen, Drag Queens, Schamanen oder Außenseiter erscheinen nicht als einzelne Personen, sondern als Verdichtungen universeller Figuren, die Kultur und Mythos seit je bestimmen. In der Gegenüberstellung der Serien wird das Persönliche allgemein, das Momenthafte zeitlos. Die Bilder treten wie Ikonen hervor: Schönheit und Würde, Verletzlichkeit und Wandlung, Licht und Schatten fügen sich zu einer höheren Ordnung. So entsteht eine kartographische Skizze der Existenz, ein Manifest jener Vielfalt an Rollen und Geschichten, die uns prägen und überdauern.

































































